Ostertrainingslager Mölln

In Vorbereitung auf die Wettkampfsaison führte der Hessische Ruderverband vom 15. bis 24.4.2019 in Mölln auf dem Elbe-Lübeck-Kanal ein Wasserlager durch. Neben den Vereinsmannschaften aus Limburg und Hanau, die dieses Trainingslager zur Formierung der Vereinsmannschaften nutzten, lud der Landestrainer im Rahmen des Juniorinnen B Projektes Sportlerinnen aus Frankfurt, Hanau, Limburg, Eschwege, Gießen und Kassel zum gemeinsamen Training ein.

Ziel war es, leistungsstarke Boote im Skull- und Riemenbereich zu formieren und zu entwickeln. Im Focus stand dabei die Ausbildung in der Riementechnik. Unterstützt durch die Hanauer Hassia, dem Limburger CfW und der Lübecker RG, die geeignetes Bootsmaterial zur Verfügung stellten, konnte bei bestem Wetter das Trainingsvorhaben voll umgesetzt werden.

Als unproblematisch stellte sich dabei der permanente Wechsel vom Skullen und Riemen dar. „Die rudertechnische Auffassung in den Vereinen Hessens ist nicht das Problem, wir haben nur zu wenig konditionelle Fähigkeiten“, konstatiert Landestrainer Becker und sieht große Potentiale für eine höhere Leistungsfähigkeit hessischer RudererInnen bei nationalen und internationalen Wettkampfhöhepunkten.

„Kraft pro Schlag auf der Grundlage allgemeiner Kraftfähigkeiten muss wieder mehr in den Focus des Trainings rücken“, so Becker nach der gemeinsamen Abschlussbelastung über 2×2000 m.

Die B-Juniorinnen werden bei der Mannheimer und Münchner Regatta im 2x, 4- und 4x+ in die Saison starten. „Toll wäre es, wenn wir einen JFB-Achter, der neu in das DJM-Programm aufgenommen wurde, aufstellen können. Dazu werden wir jetzt bis zur DJM jedes Wochenende entweder gemeinsam trainieren oder eben auf Regatta sein“, sieht Becker den zukünftigen Prozess.

Ein großes Dankeschön gilt dem Hanauer Lehrertrainer Volker Lechtenberg, der das Trainingslager und im Besonderem die aufwändige Logistik top organisierte.

Bei Grillwurst, Steak und Kartoffelsalat wurde das Wasserlager würdig beendet, bevor am nächsten Morgen gut vierzig Teilnehmer, drei Bootshänger und vier Katamarane wieder Richtung Heimatland Hessen starteten.

Steffen Becker

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