Landesentscheid Kassel + Umfrage + Logo-Abstimmung

Am 25. Und 26.Mai wollte die Hessische Ruderjugend die besten Nachwuchsruderer und -ruderinnen Hessens ermitteln. Bei strahlendem Sonnenschein und leicht erhöhtem Wasserpegel fanden sich Ruderer und Ruderinnen aus ganz Hessen in Kassel auf der Fulda zum Kräftemessen ein.

Dazu ging es am Samstag mit der 3000m-Strecke los. An der Drahtseilbrücke in der Innenstadt von Kassel müssen dort die 11 bis 14 Jährigen nach 2000m wendeten und die letzten 1000m Fuldaaufwärts gerudert werden, dabei wurden Hessenmeister in den unterschiedlichsten Bootsklassen gefunden. Vom reinen Jungen oder Mädchenbooten bis zu gemischten Mannschaften, vom Skiff (Einer) bis zum gesteuerten Vierer. Mit teilweise sehr knappen oder zeitgleichen Zieleinläufen der jungen Sportler und Sportlerinnen machten diese es spannend für den Sonntag.
Der erfolgreichste Verein in der Gesamtwertung war der Titelverteidiger aus dem Vorjahr, das Kassler Friedrichsgymnasium. Auch dieses Jahr konnten sie auf der Heimstrecke punkten und den Gesamtsieg erneut zu sich in den Verein holen. Dies ist eine Auszeichnung, welche gute Nachwuchsarbeit honoriert.

Am Sonntag schien die Sonne weiterhin und der Wasserpegel sank stetig. Dort galt es auf der 1000m langen Strecke mit der Strömung als Schnellster oder Schnellste ins Ziel zu kommen. Nach weiteren knappen Rennen, die sich schon am Vortag angedeutet haben, qualifizierten sich nun rund 100 Sportler aus 13 Vereinen mit 25 Trainern in 40 Bootsklassen für den Bundeswettbewerb, welcher im September in München stattfindet.

Neben dieser hohen Qualifikationszahl gab es auch weitere Neuerungen im Rahmenprogramm des Landesentscheids, die als erste Bewährungsprobe für den neu gebildeten Jugendausschuss galt. Zum einen wurde eine Umfrage bezüglich der Hessischen Ruderjugend (HRJ) gestartet, um diese im Allgemeinen zu verbessern. Zum anderen gibt es auch eine Abstimmung über ein neues Logo, an der sich möglichst viele Beteiligten sollen. Abschließend können wir auch dieses Jahr nur einen riesen großes Lob an den Kasseler Regattaverein vergeben, durch dessen Mitorganisation und Engagement ein solcher Landesentscheid erst ermöglicht wurde.

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